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Warum sich Veränderung oft unbequem anfühlt – und wie Du lernst, gut damit zu sein

🍋 Warum Veränderung uns so schwer fällt

Veränderung gehört zu unserem Leben.

Und doch fühlt sie sich häufig schwer, chaotisch oder sogar schmerzhaft an.

Auch ich bin immer wieder selbst in Veränderungsprozessen.

Früher mit viel innerem Widerstand.

Heute mit mehr Klarheit, Selbstmitgefühl und innerer Stabilität.

 

Vielleicht kennst Du dieses Gefühl auch: Der Wunsch nach einem neuen Kapitel ist da – und gleichzeitig hält Dich etwas zurück.

Ein Teil von Dir sehnt sich nach Leichtigkeit, Sinn und Wachstum.

Ein anderer Teil flüstert: „Bleib lieber hier. Das ist sicherer.“

 

Als Coach begleite ich liebend gern Menschen in Übergängen und Veränderung, denn da liegt so ein wundervolles Potential.

Der erste Schritt ist, den Sinn hinter unserer tief menschlichen Aversion zu verstehen.

Denn aus Sicht des Gehirns ist sie völlig logisch - und höchste effizient.

Unser Nervensystem ist evolutionär darauf ausgelegt, Gefahr zu vermeidenund Energie zu sparen.

Das bedeutet:

 

🙏🏽 Das Bekannte fühlt sich sicher an – selbst wenn es schmerzt.

🙌🏼 Das Neue wirkt verlockend – aber ungewiss

🧠 Unser Gehirn bevorzugt Routinen – auch wenn sie uns klein halten.

 

Veränderung bedeutet immer:

🙈 Unsicherheiten aushalten

🧘🏻‍♀️ Kontrolle abgeben

🤷🏻‍♀️ Innere Konflikte wahrnehmen

 

Der Wunsch nach Wachstum trifft auf das Bedürfnis nach Sicherheit.

(Und abgeleitet spricht man häufig auch von sogenannten "Wachstumsschmerzen").

🌱 Was wirklich hilft, wenn wir der Veränderung aus dem WEg gehen

Es geht nicht darum, Veränderungen zu lieben oder angstfrei zu sein.

Darauf ist unser System einfach nicht ausgelegt.

Und Du würdest wichtige Signale übergehen, die nach der Veränderung wie ein Boomerang zurück kommen.

Es geht darum, mit Deiner eigenen Verzagtheit und der Angst gut zu sein.

Es mutig zu tun MIT der Angst (ich liebe diese Definition von Mut!!!)

Mit all Deinen inneren Stimmen, die zögern, zweifeln oder festhalten wollen.

 

Überhaupt erst einmal wahrnehmen, was alles gut ist an Deiner Angst.

Wovor sie Dich bewahren will.

Auf was Du achten darfst, damit die Veränderung auch wirklich gut läuft.

Das sind oft ganz wichtige Wegweiser.

 

Wie das gelingt?

1) Indem Du Selbstmitgefühl kultivierst 🙌🏼

 

Die Praxis des Selbstmitgefühls ist für mich ein echter Game Changer. Sie ermöglicht, in schwierigen Momenten für Dich da zu sein, statt Dich innerlich zu bekämpfen.

Selbstmitgefühl bedeutet:

  • Deine Angst wahrzunehmen

  • Deine Überforderung ernst zu nehmen

  • Dich nicht zu verurteilen

  • Dir selbst Halt zu geben

2) Kleine Schritte, die Dein Nervensystem mitgehen kann 🧠

Veränderung gelingt nicht durch Druck, sondern durch Regulation. Neuro-Coaching zeigt: Kleine, machbare Schritte sind nachhaltiger als große Sprünge.

 

3) Innere Anteile einbeziehen 💞

Wir bestehen aus vielen inneren Stimmen – mutigen, ängstlichen, vorsichtigen, visionären. Wenn Du lernst, sie zu hören und zu integrieren, entsteht innere Klarheit.

 

4) Wissen darüber, was Du halten – und was Du loslassen darfst ⛵️

Veränderung bedeutet nicht, alles über Bord zu werfen. Es bedeutet, bewusst zu wählen: Was trägt Dich weiter? Was darf gehen?

 

Das Unbequeme ist kein Zeichen dafür, dass Du scheiterst. Es ist ein Zeichen dafür, dass Du wächst.

Wenn Du lernst, mit Dir selbst gut zu sein – mit Angst, mit Zögern, mit Unsicherheit – entsteht ein innerer Raum, in dem Veränderung möglich wird.

Nicht perfekt. Nicht linear. Aber echt.

 

Du willst mehr dazu lernen?

Dann komm gern in mein nächstes Retreat zum Thema Selbstmitgefühl

Freitag 12.6.26 in Durlach.